Speedcheck im Netz
Wie gut ist meine Internetverbindung wirklich
Wer sich bei einem Internet Provider für ein Angebot entscheidet, der wird in der Regel unter anderem darauf achten, dass die angebotenen Transfergeschwindigkeiten möglichst hoch sind, um dann beim Surfen nicht ewig auf heruntergeladene Dateien warten zu müssen. Mit einer schlechten Internetverbindung lassen sich schließlich auch Videos im Netz nicht wirklich flüssig ansehen. Doch wie viele Nutzer haben einmal nachdem sie ihren Internetzugang haben kontrolliert, ob die im Vertrag und in der Werbung angegebene Maximalgeschwindigkeit wirklich erreicht werden kann? Normalerweise sollte man ja eben genau mit dieser Geschwindigkeit surfen können oder?
Wenn Theorie und Praxis sich nicht decken
Leider gibt es mehrere Gründe, warum man bei einem Speedtest seiner Leitung, wie man ihn beispielsweise auf www.dsl-speedtest.de machen kann, auf Ungereimtheiten stoßen wird. Einer dieser Gründe ist nachzuvollziehen, der andere jedoch eine Frechheit. Zunächst kann es natürlich sein, dass man in einem geteilten Netzwerk an das Internet angeschlossen wird. Das ist vor allem bei jenen Internetverbindungen, die über das Telekabel Netz angeboten werden der Fall. Hier wird die maximale Geschwindigkeit auf alle Nutzer aufgeteilt. Es kann dabei vor allem zu den Stoßzeiten ohne weiteres vorkommen, dass man langsamer unterwegs ist. Doch dies wird wahrscheinlich nur am späten Nachmittag und Abend passieren, da dort die meisten Nutzer zugleich im Internet surfen.
Bewusste Drosselung durch den Provider
Im anderen Fall wird jedoch die Geschwindigkeit bewusst vom Provider gedrosselt in der Annahme, dass die Nutzer die Leitung sowieso nie voll ausschöpfen und die kleinen Geschwindigkeitsunterschiede gar nicht bemerken. Dabei wird die Transfergeschwindigkeit nicht um viel reduziert. Für den Provider macht Kleinvieh schließlich auch Mist. Als Konsument sollte man sich das aber nicht gefallen lassen. Falls bei einem Speedtest im Internet unerwartet niedrige Übertragungsraten herauskommen, ist anzuraten, dass man sich in jedem Fall mit seinem Provider in Verbindung setzt und auf sein Recht pocht. Speedchecks im Internet machen es möglich. Sie sind kostenlos und dauern maximal wenige Minuten. Es gibt also keinen Grund seine Leitung nicht unverbindlich kontrollieren zu lassen.
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